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Artikel in der Badischen Zeitung vom 24. April 2017:

http://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/kongeniales-duo-fuehrt-den-verein–135946130.html

Kongeniales Duo führt den Verein

Matthias Kappp und Frank König übernahmen die Führung des Akkordeonvereins Hinterzarten vor mehr als 25 Jahren.

Das Silberne an der Spitze der Trachten-Akkordeongruppe Hinterzarten können Matthias Kapp und Frank König feiern. Sie bewahrten den Verein vor dem Aus. Foto: DIETER MAURER

HINTERZARTEN. Frank König und Matthias Kapp bilden ein kongeniales Duo. Seit gut einem Vierteljahrhundert prägen die beiden gleichberechtigten Vorsitzenden, die Geschicke der Trachten-Akkordeongruppe Hinterzarten. Mit ihrem uneigennützigen Engagement bewahrten sie den Musikverein in den 1990er-Jahren vor dem Aus und führten ihn zu neuen Höhen. Dieser Verdienst wurde in der Mitgliederversammlung deutlich hervorgehoben.

Eltern und Musiklehrer Josef Asal begannen 1956 mit dem Aufbau eines Akkordeonorchesters. Es war zunächst eine lose Interessensgemeinschaft. 1983 gaben die Zieharmonikaspieler das 1000. Kurkonzert. Anfang der 1990er Jahre hörte Josef Asal altersbedingt auf, immer mehr Akteure legten ihre Instrumente beiseite. 1991 zählte das Orchester nur noch 14 Aktive und stand knapp vor der Auflösung. In dieser schwierigen Situation übernahmen Frank König und Matthias Kapp das Ruder und leiteten die Wende ein. Die Zahl der Aktiven nahm wieder zu. Aktuell zählt das Hauptorchester 32 Spielerinnen und Spieler. Zudem haben vier Personen Interesse am Mitmachen bekundet. Der Happy Juniors Band gehören 14 Talente an, von denen vier auf dem Sprung in das Hauptorchester stehen. Frank König, der auch Dirigent, Ausbilder und Ansager bei den Konzerten ist, betonte bei der Mitgliederversammlung im Hotel Schwarzwaldhof: „Auf diese faszinierende Entwicklung sind wir richtig stolz.“ Matthias Kapp fügte hinzu: „Wir haben jetzt einen stattlichen Klangkörper.“ König ist inzwischen auch Vorsitzender der Akkordeon-Arbeitsgemeinschaft Hochschwarzwald und gehört dem Bezirksvorstand an. Damit die Happy Juniors Band weiter Konzerte geben kann soll verstärkt im Schülerbereich geworben werden.

Die von Gemeinderat Thomas Rohrer geleiteten Wahlen gingen rasch über die Bühne. Die Mitglieder sprachen dem Duo König/Kapp erneut ihr volles Vertrauen aus. Für den 47-jährigen Kapp soll es die letzte Amtsperiode sein: „2019 sind es dann 28 Jahre. Das reicht.“ In ihrem Amt als Schriftführerinnen bestätigt wurden Sabrina Schwörer-Nitz und Martina Keilbach-Occhiuzzi. Saskia Winterhalter bleibt Schatzmeisterin, Alexandra Birkenberger Trachtenwartin, Frank Steiert Instrumentenwart und Petra Kapp Notenwartin. Festwirte sind Lisa Ruf und Michael Schuler. Die Kasse prüfen Sabine Heizmann und Nicole Rohrer.

Frank König und Martina Keilbach-Occhiuzzi ließen das Jahr 2016 Revue passieren. Besonderheiten waren das Wander-Opening mit Hansy Vogt, das Bergfest auf der Geiserhöhe, die Konzertreise nach Lermoos/Österreich, das SWR I Pfännle auf der Kirchenwiese sowie das Saisonabschlusskonzert.

Bei 19 Konzerten spielte das Orchester fast 24 Stunden und erfreute rund 1200 Zuhörer. In diesem Jahr sind die flinken Tastenklopfer beim Bergfest im Juli zu hören. Der Akkordeonverein hofft, dass die Kurhaussanierung bis zum geplanten Weihnachtskonzert abgeschlossen ist.

Schatzmeisterin Saskia Winterhalter berichtete, dass das Jahr 2016 mit einem kleinen Minus endete. Da für die Neuzugänge Trachten zu beschaffen sind, stehen weitere Ausgaben an. Vorstandssprecher König rief deshalb dazu auf, passive Mitglieder zu werben. Lisa König und Sophia Kapp berichteten von den fünf Konzerten der Happy Juniors Band. Sie konzertierten sowohl in Hinterzarten als auch im Europa-Park Rust.

 

Artikel in der Badischen Zeitung vom 31. Oktober 2016:

http://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/100-musiker-und-saenger-wirken-mit–129243328.html

100 Musiker und Sänger wirken mit

Gemeinschaftskonzert von Trachtenkapelle, Trachtenakkordeongruppe Hinterzarten und Chorgemeinschaft beendet die Saison.

abschlusskonzert-2016

Mehr als 100 Akteure der Trachtenkapelle, der Trachtenakkordeongruppe und der Chorgemeinschaft Titisee-Jostal/Hinterzarten gestalteten das Finlae beim Saison-Abschlusskonzert im Kurhaus Hinterzarten.

HINTERZARTEN. Bunt wie der herbstliche Blätterwald gestaltete sich das Saisonabschlusskonzert von Trachtenkapelle, Trachtenakkordeongruppe Hinterzarten und der Chorgemeinschaft Titisee-Jostal/Hinterzarten im Kurhaus. Mehr als 100 Musiker und Sänger im Alter von zehn bis 87 Jahre präsentierten im nahezu voll besetzten großen Saal einen Querschnitt ihres Repertoires. Dieser reichte von bekannten Märschen und Polkas bis hin zu Rockhits aus den 1950er Jahren.

Die drei Vereine gestalten einen Großteil des sommerlichen Konzertprogramms im Kurhaus. „Da lag es nahe,“ so Moderator Oskar Faller, „dass wir mal etwas zusammen machen“. Die Happy-Juniors-Band eröffnete den Abend mit der Europa-Parade. Das Stück erinnerte an Josef Asal, der einst über 35 Jahre hinweg Dirigent war. Unter Frank König erklang „Pasadena“ und bei der „lieben kleinen Schwarzwaldmarie“ sangen viele Besucher mit.

Die Jugendkapelle unter Leitung von Birgit Winterhalder begeisterte mit dem einstigen Hit von Elvis Presley „Your are the devil in disguise“. Saxophonistin Selina König gefiel als Solistin. Als Zugabe spielten die jungen Bläser den „Summernight-Rock“. Der Nanga Parbat, mit 8125 Metern Höhe der neunthöchste Berg der Erde, inspirierte Gottfried Hummel zu einer Komposition. Der flotten Polka „Musikantenblut“ folgte der langsame Armeemarsch „Alter Dessauer“. Es war einst der Präsentiermarsch des Infanterieregiments Fürst Leopold von Anhalt-Dessau. Das ausgefeilte und schwer zu spielende Trompetensolo bewältigte Franz-Richard Winterhalder mit Bravour und erhielt dafür viel Beifall. Mit der gefühlvollen Ballade „Music was my first love“ von John Miles beendete die Trachtenkapelle ihren Part.

Durch den Zusammenschluss erreicht die Chorgemeinschaft Titisee-Jostal/Hinterzarten ein stattliches Klangvolumen. Bei „Schwarzwaldperlen“ ahmte Karl-Otto Ziehl gekonnt den Kuckuck nach. Voller Inbrunst sangen die Männer unter Leitung von Florian Bischof die Hits der Toten Hosen „Altes Fieber“ und „Tage wie diese“.

Absoluter Höhepunkt war das große Finale der drei Vereine. Unter Leitung von Gottfried Hummel erklang der „Bozener Bergsteigermarsch“. Zum „Deutschmeister Regimentsmarsch“ hat Hummel in einen Text für die Hochschwarzwald-Region geschrieben.

Die Leiterin der Tourist-Information Hinterzarten, Petra Bär-Weigand, dankte den kulturellen Traditionsvereinen für ihr Engagement: „Und nach einer so langen Saison bescheren sie uns heute noch einen absoluten Höhepunkt. Das ist ein tolles Gemeinschaftsprojekt und etwas ganz Besonderes.“ Beim von Frank König dirigierten „Badnerlied“, der Nationalhymne im Südwesten, sangen alle mit.

Im Kurhaus stehen noch das Weihnachts- und Neujahrskonzert an. Nach Dreikönig 2017 beginnt der Umbau. Oskar Faller: „Wir müssen überlegen, wo unsere Konzerte stattfinden können.“

 

Artikel in der Badischen Zeitung vom 11. Oktober 2016:

http://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/pralle-klangvielfalt-zum-geburtstag–128447977.html

Pralle Klangvielfalt zum Geburtstag

Sechs Akkordeonorchester bieten exzellente Unterhaltung beim großen Jubiläumskonzert in Titisee / Ehrung für Adolf Lang.

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Sechs Gratulanten und der für 25 Jahre Organisationsarbeit ausgezeichnete Adolf Lang: (von links) Carmen Albert, Maritta Hog, Adolf Lang, Frank König, Jörg Wieder, Ivonne Schwär und Dominik Stegerer.

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Die Trachtenakkordeongruppe Hinterzarten unter Dirigent Frank König erntete viel Anerkennung für ihr engagiertes, präzises Spiel.

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Waldemar Lang dirigierte mit leichtem Taktstock das Neustädter Konzertorchester im Kurhaus Titisee.

TITISEE-NEUSTADT. Die Hochschwarzwälder, die sich fürs Akkordeon begeistern, begehen ein stolzes Jubiläum: Seit 60 Jahren musizieren Akkordeonvereine aus mehreren Wälder-Gemeinden gemeinsam an einem Ort. Das Konzert am Samstagabend im Kurhaus in Titisee gestalteten sechs Vereine mit mehr als 100 Aktiven. Das Publikum und feierte die exzellente Musik der Spielerinnen und Spieler. Der Abend stand aber auch im Zeichen der Verabschiedung von Adolf Lang, der seit 25 Jahren der Akkordeon-Arbeitsgemeinschaft vorsteht.

Vor dem letzten Musikstück des Abends wurde Adolf Lang aufgerufen, um als Verantwortlicher der Gemeinschaftskonzerte auf der Bühne für sein 25-jähriges Engagement geehrt und verabschiedet zu werden. Erschienen waren dazu die Vertreter von sechs Vereinen, und wenn da etwas war wie Respekt, Freundschaft und Dankbarkeit, dann kamen genau diese Gefühle in diesem Moment auf. Zu Beginn des Abends hatte Adolf Lang all denen gedankt, die ihn bei der Organisation dieser Veranstaltung unterstützt haben. In seiner Rede erinnerte er an den zarten Beginn der Arbeitsgemeinschaft im Jahr 1956 und an die musikalischen Baumeister, die in jenen Anfangsjahren den Taktstock führten. Als er schließlich den Applaus des Publikums entgegennahm, galt dieser dann auch zur Hälfte den Pionieren jener Gründerjahre. Zu diesen gehört der 88-jährige Dirigent Fritz Heilbock aus Neustadt, der das Programm aus der ersten Reihe heraus verfolgte. Befragt zum Unterschied zwischen damals und heute, sagte der frühere Orchesterleiter des gastgebenden AHC Neustadt: „Es ist eine andere Musik, die heute gespielt wird.“

Stimmt. Doch was früher gut klang, klingt heute oft immer noch gut. Beispielsweise Tijuana Taxi, ein Herb-Albert-Hit im mexikanisch-amerikanischen Stil aus dem Jahr 1965, der am Samstag im Programm des Akkordeonorchesters des AHC Neustadt stand. Einige unter den Älteren erinnern sich vielleicht: Ausflug am Sonntagnachmittag ins Grüne. Aus dem Radio eines 1600 TL mit Fließheck und 56 PS tönt der unverwechselbare Tijuana-Brass-Sound aus Kalifornien.

Mit Balkan Fever machten die Musikerinnen und Musiker einen Abstecher in die Länder Südosteuropas und mit „Over the Rainbow“ erinnerten sie an die weltbekannte Stimme des hawaianischen Sängers Israel Kamakawiwo’ole. Die spannende musikalische Reise ließ der AHC mit „All About That Jazz“ ausklin-gen. Das flotte Stückchen feiert in seiner bayrischen Version „Schau Doch Ned So Beys“ seit Jahren Erfolge.

„Live and Let Die“, das Titelstück des gleichnamigen James-Bond-Films aus dem Jahr 1973 präsentierte der Handharmonika Spielring Löffingen in der Manier einer Big Band. Denselben satten Sound entwickelte die Formation bei „Children of Sanchez“ und „Mercy, Mercy, Mercy“, jeweils glanzvoll eingerahmt durch die Begleitung mit Trompete und Klarinette. Schön austariert in leisen wie lauten Tönen setzte das Akkordeonorchester Chill Out aus St. Märgen die „Bohemian Rapsody“ in Szene. Das Stück der Band Queen klingt ohne die einprägsame Stimme von Freddie Mercury überaus romantisch. Etwas weniger Seele hatte dann die Tarantella Arrabiata, ein Volkstanz im 3/8- oder 6/8-Takt, in dem sich das Temperament der Italiener musikalisch entfaltet.

Mit feinsten Bässen glänzte der Handharmonica-Club Rötenbach unter der Lei-ung von Johannes Baumann. Wie mit leichten Elefantenfüßen nahm die Formation den Weg durch die rasante Slavonska Rapsodija. Das Stück gewann auf dem World Accordion Festival in Innsbruck 2010 den dritten Platz. Den Abschluss machte die Slavonicka Polka, der wunderschöne und bei Zuhörern beliebte Rundtanz im lebhaften Zweivierteltakt.

Frank König und sein Akkordeon-Ensemble aus Hinterzarten gaben mit einem fein ausgearbeiteten Vortrag dem Publikum viel Freude. Dank ihrer Trachten war die Akkordeongruppe Hinterzarten aber auch optisch ein Hingucker. Dem expressiv-verträumten Pasadena von Jacob de Haan ließ König Mozarts „Zauberflöte in Rhythm“ vorausgehen. Bearbeitet hat sie Gottfried Hummel, Arrangeur, Komponist und Bezirksdirigent der Bläser aus Göschweiler. Dessen Arrangement für Fränky Boarisch mit typisch alpenländischem Groove gab auch dem letzten Stück der Zartener das rechte Format.

Nun ging‘s weiter mit der Breitnauer Trachtenakkordeongruppe und ihrem engagierten Spiel auf den schönen Handzuginstrumenten. Dirigent Axel Traub demonstrierte dabei seine Vorliebe für Präzision. Das italienisch-romantische Il Postino, vier Musikantenstücke und Beethovens Fünfte waren die klingenden Reisestationen der Breitnauer.

Der gute Zusammenhalt der Vereine fand auch das Lob von Bürgermeisterstellvertreter Bernhard Schindler: „Ein musikalischer und kultureller Gewinn für unsere Region.“ Die Musikerinnen und Musiker des Abends wurden am zum Schluss mit reichlich Beifall belohnt. Gründungsdirigent Fritz Heilbock, einst Mitarbeiter beim Fernmeldeamt, wünschte den Verantwortlichen und Orchestern von heute, was schon in seiner Generation Antrieb für das Gemeinschaftliche in der Akkordeon-Region Hochschwarzwald war: „den Spaß an der Musik.“

 

Artikel in der Badischen Zeitung vom 20. April 2016:

http://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/60-jahre-trachtenakkordeon–120959987.html

60 Jahre Trachtenakkordeon

Das Augenmerk des Vereins gilt der Nachwuchssuche / Ehrung für treue Mitglieder.

Generalversammlung2016

Sie wurden für langjährige Treue zur Trachtenakkordeongruppe geehrt (von links): Frank König, Vroni Hog, Petra Kapp und Michael Schuler. Foto: Eva Korinth

HINTERZARTEN. Die Trachtenakkordeongruppe Hinterzarten ist 60 Jahre alt. Gefeiert wird das Jubiläum mit dem nächsten Weihnachtskonzert im Jahr 2017. In der Hauptversammlung blickte der Verein auf ein aktives Jahr zurück und ehrte treue Mitglieder.

Sei 35 Jahren sind Frank König und Michael Schuler aktiv in der Trachtenakkordeongruppe. Hierfür wurden sie im „Schwarzwaldhof“ geehrt. König ist zudem seit 25 Jahren Vorsitzender der Akkordeonisten. Für 25 Jahre wurden Vroni Hog und Petra Kapp ausgezeichnet. Auf 15 Jahre hat es Fabian Tritschler gebracht; auch er wurde geehrt.

Ausgezeichnet wurde für 100-prozentigen Probenbesuch bei der Happy Juniors Band (HJB), Lisa König. Sie fehlte bei keiner der 41 Proben. Beim Erwachsenenorchester war Petra Kapp die fleißigste Probenbesucherin (96 Prozent).

Bürgermeisterstellvertreter Eugen Winterhalder sprach den Musikern ein dickes Kompliment für ihre herausragende ehrenamtliche Arbeit aus und lobte die beispielhafte Jugendarbeit sowie den frisch vorgetragenen Bericht der Happy Juniors Band und der Nachwuchsband Nachspielzeit.

Zuvor gab es einen detaillierten Rückblick von Schriftführerin Sabrina Schwörer-Nitz. Sie ging ein auf den Nachtbummelstand, die Konzerte am Bergfest der Trachtenkapelle, am Pfarrfest, den gelungenen Überraschungsausflug über das Elsass nach Saarbrücken, das Saisonabschlusskonzert, das Kurkonzert in der Földiklinik, den Probentag für das Weihnachtskonzert. Teil nahm die Trachtenakkordeongruppe am Neujahrsempfang, und gestaltet zu Fastnacht einen Programmpunkt am HSV-Ball. Das Orchester wurde 2015 durch zwei neue Spielerinnen bei Erwachsenen verstärkt.

Lisa König und Sophia Kapp ließen das Jahr aus Sicht der Happy Juniors Band aufleben. Fünf Auftritte, davon vier eigene Konzerte, wurden lebendig. Aktiv war die Jugend beim Nachtbummel mit ihrer Mohrenkopfschleuder, spielte beim Herbstfest in Schollach gemeinsam mit der Jugendkapelle der Trachtenkapelle Hinterzarten ein zweistündiges Nachmittagsprogramm. Höhepunkte waren das Weihnachtskonzert, wo auch die eigene Band Nachspielzeit spielte und die Sketchaufführung beim HSV-Ball. 2015 kamen drei neue Spieler zur HJB dazu und in 2016 sind bereits zwei dazugestoßen.

Dirigent Frank König lobte seine Spieler für ihr Engagement am Probentag. Stolz sei er auf das am Weihnachtskonzert gebotene sehr abwechslungsreiche Programm des Erwachsenenorchester, der HJB und der Band Nachspielzeit. Er freue sich, „eine gute Truppe zusammen zu haben“ und stets genügend Spieler in den Registern. Wichtig sei es, die Suche nach neuen Spielern für die HJB nicht zu vernachlässigen, um dort immer stark und spielbereit zu bleiben, seien Kinder herzlich willkommen, sagte er weiter.

24 Konzerte und 31 Proben gab es im abgelaufenen Vereinsjahr für die 33 Spieler des Erwachsenenorchester. Das Schülerorchester zählt 18 Mitglieder.

Für 2500 Euro leistete sich die Trachtenakkordeongruppe ein Schlagzeug, zeigte Kassiererin Saskia Winterhalder auf. Am Ende blieb blieb ein kleines Minus übrig. Nächstes Jahr gilt es für neue Mitglieder Trachten anzuschaffen. Eine Frauentracht kostet rund 1000 Euro.

Die nächsten Termine sind am 5. Mai das Wanderopening, das am Bergfest 16. und 17. Juli, der Ausflug vom 17. bis 19. September, das SWR-Pfännle am 25. September und schließlich das Gemeinschaftskonzert am 8. Oktober.

 

Artikel in der Badischen Zeitung vom 29. Dezember 2015:

http://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/ehrenamtsplakette-fuer-frank-steiert–115633534.html

Ehrenamtsplakette für Frank Steiert

Hohe Auszeichnung des Deutschen Harmonikaverbands / Hinterzartener Akkordeonspieler beim Weihnachtskonzert geehrt.

Ehrungen 2015
Eine Ehrung des Deutschen Harmonika-Verbands erfuhren sieben Orchestermitglieder beim Weihnachtskonzert der Trachten-Akkordeongruppe Hinterzarten. Unser Bild zeigt von links Christina Schlegel, Mirko Steiert, Frank König, Frank Steiert, Anna-Lena Huber, Melinda Hermann und Michaela Schlegel. Foto: Dieter Maurer

HINTERZARTEN. Eine hohe Auszeichnung durfte Frank Steiert beim Weihnachtskonzert der Trachten-Akkordeongruppe im Kurhaus Hinterzarten entgegen nehmen. Der 39-Jährige erhielt die Ehrenamtsplakette des Deutschen Harmonikaverbands (DHV). Die Urkunde ist unterzeichnet von DHV-Präsident Jochen Haußmann. Überreicht wurde sie vom Bezirksvorsitzenden Trudbert Becker.

Frank Steiert habe sich in beispielhafter Weise ehrenamtlich engagiert, betonte Becker in seiner Laudatio. Dies zeuge von hoher sozialer und kultureller Verantwortung. Ein solcher freiwilliger Einsatz sei der beste Weg zu einer aktiven Bürgergesellschaft und damit dem Erhalt und der Förderung von Eigeninitiative. „Die Mitglieder und Freunde des Deutschen Harmonika-Verbands arbeiten mit Erfolg auf ehrenamtlicher Basis. Dazu tragen Sie in uneigennütziger Weise bei“, erklärte Trudbert Becker.

Frank Steiert hatte 1986 bei Josef Asal mit der musikalischen Ausbildung begonnen. Von 1989 bis 1991 legte er eine Pause ein, ehe er bei den Musiklehrern Bernhard Lickert und Frank König erneut in die Tasten griff. Steiert spielt in der dritten Stimmen. Seit 20 Jahren gehört er dem Vorstand des Akkordeonvereins an. Von 1995 bis 1997 war er Notenwart, seit her ist er Instrumentenwart.

Die Verbands-Ehrennadel in Silber erhielten Michaela und Christina Schlegel, die bei der Trachten-Akkordeongruppe Breitnau begannen und seit einigen Jahren im Orchester Hinterzarten mitwirken. Die gleiche Auszeichnung übergab Becker den Akteuren Melinda Hermann, Anna-Lena Huber, Tim König und Mirko Steiert. Sie alle seien sehr gute Probenbesucher: „Auf sie ist immer Verlass.“ Sie hatten mit guten Ergebnissen an Bezirks-Jugendwettbewerben teilgenommen. Dieses ehrenamtliche Engagement sei wichtig für die Zukunft eines Vereins, so Becker: „Für eine gute Entwicklung werden viele Mitglieder benötigt.“

Im Namen der Trachten-Akkordeongruppe dankte Birgit Tröscher Dirigent und Ausbilder Frank König: „Er macht dies seit 22 Jahren und ist für uns ein gutes Vorbild.“

Ihren ersten Auftritt im Hauptorchester feierten beim Weihnachtskonzert Trachten-Akkordeongruppe Lea Haas und Sophie Faller. Antonia Hölderle, Ole Dreher und Jonas Eckert gaben außerdem ihr Debüt in der Happy Junior’s Band.

 

Artikel in der Badischen Zeitung vom 28. Dezember 2015:

http://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/quer-durch-die-literatur–115587523.html

Quer durch die Literatur

Buntes Angebot der Trachten-Akkordeongruppe Hinterzarten.

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Mit „Rockin’ all over the World“ krönten 46 Musiker der Happy Juniors-Band, des Hauptorchesters und der Band „Nachspielzeit“ das Weihnachtskonzert der Trachten-Akkordeongruppe. Foto: Dieter Maurer

HINTERZARTEN. Eine eindrucksvolle Bandbreite bot die Trachten-Akkordeongruppe Hinterzarten bei ihrem Weihnachtskonzert im Kurhaus: vom Weihnachtslied über klassische Melodien bis hin zu Rock. Besonders beeindruckte die Zuhörer die gekonnte Interpretation dieser Genres. Das Publikum bedankte sich für das zweistündige Konzert auf hohem Niveau mit anhaltendem Applaus.

Vorstandssprecher Frank König hieß die Besucher willkommen, unter ihnen Trudbert Becker als Vorsitzender des Harmonikabezirks Breisgau und Adolf Lang von der Arbeitsgemeinschaft Hochschwarzwald. „Wir möchten unsere talentierten Jungmusiker einbeziehen, sie sind die Zukunft unseres Vereins“, erklärte er. Mit Sophia Kapp und Lisa König führten zwei der Talente der „Happy Junior’s Band“ durch das Programm.

Bei „Alle Jahre wieder“ und „Jingle Bells“ sang das Publikum mit. Es folgte „Halleluja“ von Leonhard Cohen. Von Gottfried Hummel stammt „Akkis Hip Hop“. Der Komponist aus Göschweiler hatte für die jüngsten Musikschüler eine leichte Stimme geschrieben. Mit den modernen Liedern „Lovers on the Sun“ (David Guetta) und „Heartbeat Song“ (Kelly Clarkson), beide arrangiert von Hummel, klang der erste Teil aus.

Mit der Titelmelodie aus dem Weihnachtsfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda setzte das Hauptorchester unter Leitung von Frank König das Programm fort. Am Piano erfreute Anna-Lena Huber mit feinfühligem Spiel. Das Multitalent glänzte zudem bei Mozarts „Zauberflöte“ auf der Querflöte. Auch Nicht-Opernbesucher bestens bekannt sind Arien wie „Königin der Nacht“ oder „Der Vogelfänger“. Die Zieha-Künstler meisterten die Herausforderungen mit Bravour. Bei ihrem Lieblingslied „River Flows in You“ des Südkoreaners Yiruma spielte Lisa Profazi auf dem Klavier. „Wir fliegen jetzt über den großen Teich“ kündigte Moderatorin Birgit Tröscher den US-Song „Pasadena“ des Niederländers Jacob de Haan an. Diese Komposition ist nach der kalifornischen Stadt Pasadena benannt. Das kontrastreiche Werk beginnt mit expressiven Elementen. Im zweiten Teil dominieren Swing und Latin-Rock.

Den eingängigen Konzertmarsch „Europa-Parade“ von Hans Freivogel sowie die flotte Polka „Schwarz-Rote Kirschen“ von Manfred Brohammer dirigierte Michael Schuler. König genoss diesen Wechsel und griff selbst zum Instrument.

„Fünf Gute-Laune-Hits“ kündigte Birgit Tröscher zum Abschluss dieses Konzertteils an, ein Medley der derzeit erfolgreichsten Schlagersängerin Deutschlands: „Helene Fischer in Concert“ von Jean Frankfurter. Zu hören waren „100 Prozent“, „Ich will immer wieder“, „Mitten im Paradies“, „Phänomen“ und „Die Hölle morgen früh“. Krönender Ausklang war der gemeinsame Auftritt von Happy Junior’s Band, Hauptorchester und der vor zwei Jahren gegründeten Newcomerband „Nachspielzeit“. Jonas Tritschler (Gesang), Jonas Schmidle (Klavier), Tim König und Felix Kapp (beide Gitarre), Timo Völkle (Bass) und Sammy Babler (Schlagzeug) sind Mitglieder der Akkordeongruppe oder der Trachtenkapelle. Frank König hatte die Idee für dieses Arrangement. Mit „Rockin’ all over the World“ trieben die 46 Musiker die Stimmungswogen im Saal noch einmal hoch. Das Publikum jubelte und erklatschte sich mit Andreas Bouranis Fußball-WM-Song „Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben“ einen weiteren Hit als Zugabe.

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